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Eine neue Welt für Anwendungsentwickler
Carsten Brinkschulte, Vorstandsmitglied der Weblicon Technologies AG, kommentiert die Mobile-Java-Ära:
Auf Basis von J2ME können grafisch aufwendige und anspruchsvolle Anwendungen entwickelt werden, die beispielsweise Kurvendiagramme darstellen. Mit J2ME lassen sich Anwendungen mit interaktiven Dialogen erstellen, die eine Datenbankabfrage ansteuern und das Ergebnis als Auswahlliste präsentieren. Da J2ME auch netzwerkfähig ist, können die Anwendungen mit Serversystemen kommunizieren und untereinander Nachrichten austauschen. Mobile Java verspricht hohe Kompatibilität zwischen den verschiedenen Plattformen und ist daher eine ideale Umgebung für Anwendungsentwickler. Eine J2ME-Anwendung, die beispielsweise für ein Motorola Accompli 008 entwickelt wurde, kann ohne Änderungen auf einem Ericsson P800 oder einem Nokia 7650 verwendet werden. Auch auf PDA-Systemen, wie dem Palm oder Pocket PC-PDAs kann eine J2ME Anwendung installiert werden. Damit wird eine weit reichende Marktabdeckung erreicht, ohne für die jeweiligen Systeme speziell angepasste Anwendungen zu entwickeln.
Weblicon Technologies entwickelt derzeit auf Basis von J2ME einen grafisch anspruchsvollen Personal Information Manager (PIM), der mit dem zentralen "Calmeno"-Server über das Funknetzwerk kommuniziert und Daten automatisch abgleicht. Mit dem J2ME-PIM kann der Außendienst auf die Firmen-E-Mail, Termine, Adressen und Aufgaben zugreifen - unabhängig von Ort, Zeit und Geräten. Neben dem J2ME-Client bietet Calmeno auch einen Zugriff über jeden beliebigen PC mittels eines Internetbrowsers, einen mobilen Zugang über WAP-fähige Handys und eine Synchronisierungsfunktion für Microsoft Outlook sowie Palm und Pocket-PC-PDAs. Calmeno wendet sich an KMUs und basiert komplett auf offenen Industriestandards wie IMAP, LDAP und SyncML.
(Alexandra Götz/Klaus Nahr)


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